Gebäude

Haus Singraven

Dieses imposante Haus mit der neoklassizistischen Fassade und einem Turm liegt in einer Schleife der Dinkel. Es ist von einem prächtigen Park umgeben, an dessen Ende sich eine lange kerzengerade Eichenallee befindet.
Der letzte Bewohner, W.F.J. Laan (1891-1966), sammelte einzigartige Kunstgegenstände. Aus dieser Sammlung stellte er das kulturhistorische wertvolle 18. Jahrhundert- Interieur von Haus Singraven zusammen. Das Haus ist unter Leitung eines Führers zu besichtigen. Die Eingangshalle wird gegenwärtig unter anderem für Trauungen genutzt.

Kutschhaus

Hinter dem Haus Singraven liegt ein schönes Kutschhaus aus dem 19. Jahrhundert. Der ehemalige Zweck dieses Gebäudes für Droschken, Pferde und dergleichen ist noch gut erkennbar. Gegenwärtig steht dieser renovierte Raum für Hochzeitsgesellschaften, Empfänge und sonstige Festlichkeiten zur Verfügung. Reservierungen des Kutschhauses erfolgen über das Restaurant „De Watermolen“.

Wassermühle

Die älteste Datierung der Wassermühle von Singraven ist aus dem Jahre 1448. Die Kunstmaler Jacob Ruysdael und Meindert Hobbema haben diese Mühle in ihren Werken verewigt. Die ingeniöse Arbeitsweise der Holzsägemühle ist wegen des Wasserkraftantriebes einzigartig. Das Sägen mittels Wasserkraft geht einher mit einem imposanten Dröhnen und lässt die Mühle in ihren Grundmauern erzittern. Der harmonisch im Fachwerkstil gebaute Mühlenkomplex umfasst neben der Holzsäge- und Getreidemühle auch die ehemalige Ölmühle (nicht mehr in Betrieb), Säge- und Getreidemühle sind zu besichtigen.

Links neben der Wassermühle befindet sich das Restaurant „De Watermolen“. Auf einer der beiden schattigen Terrassen am Ufer der Dinkel können Sie leckere Gerichte und reichhaltige Spezialitäten à la carte geniessen. Weitere Informationen erhalten Sie über www.watermolen-singraven.nl

Andere Gebäude

Die Gebäude, die zum Landgut Singraven gehören, sind erkennbar an den Fensterläden. Diese sind im Muster und in den Farben wie das Landgut angestrichen.
Einzelne dieser Gebäude, aber nicht zu besichtigen, sind:

  • die zwei Torwachehäuschen am Anfang der Schlossallee
  • Erbe Ellenboer am Eingang des Landguts aus Richtung Denekamp
  • Erbe Loman am Mühlendeich halbwegs in Richtung Wassermühle
  • Müllerhäuschen neben dem Restaurant „De Watermolen“
  • die Dreschscheune, direkt mit der Wassermühle verbunden